Die emotionalsten Filme, die man kein zweites Mal ertragen kann


Movies Too Hard to Rewatch

Manche Filme berühren uns so tief, dass wir sie nie wieder sehen können. Diese Geschichten voller Schmerz, Verlust und intensiver Emotionen hinterlassen Spuren, die lange nach dem Abspann bleiben. Sie bewegen das Herz, fordern die Seele heraus und erinnern uns daran, wie stark das Kino Gefühle hervorrufen kann.

In unserer Auswahl findest du die emotionalsten Filme, die man nur schwer ein zweites Mal erträgt. Werke, die Tränen hervorrufen, den Atem rauben und uns mit existenziellen Fragen zurücklassen. Perfekt für alle, die nach unvergesslichen Filmmomenten suchen, auch wenn sie das Herz zerreißen.

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30 Melancholia, 2011

Melancholia

Eine Geschichte aus der Perspektive zweier Schwestern. Die Melancholikerin Justine heiratet auf dem Schloss ihrer Schwester Claire einen hübschen Mann. Doch von Anfang an steht das Fest unter keinem guten Stern, das Paar kommt sogar zu spät zur eigenen Feier – sehr zum Ärger von Claire und deren Mann John. Einige Zeit später: Justines Depressionen werden stärker und sie zieht zu ihrer Schwester aufs Schloss während ein Planet auf die Erde zurast. Wo John die Frauen noch in Sicherheit wiegt und glaubt, dass der Planet an der Erde vorbeiziehen wird, bereiten sich Justine und Claire auf ganz unterschiedliche Weise auf den Weltuntergang vor. Während Claire immer besorgter wird, geht es Justine besser, umso mehr der Planet am Himmel wächst und umso näher die Apokalypse rückt…

Regie: Lars von Trier
Drehbuch: Lars von Trier
Besetzung: Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Alexander Skarsgård
Budget: $7 400 000
Einspielergebnis: $15 946 000

Trailer:

 

 

29 Leaving Las Vegas — Liebe bis in den Tod (Leaving Las Vegas), 1995

Leaving Las Vegas

Der Alkoholiker Ben Sanderson, ein Hollywood-Autor, fährt nach Las Vegas, um sich endgültig zu Tode zu trinken. Doch dort freundet er sich unerwartet mit der Prostituierten Sera an — sie geht für einen schlagenden Zuhälter namens Yuri auf den Straßenstrich. Schnell entsteht eine innige Liebesbeziehung, die immer wieder von Bens Selbstzerstörungsdrang auf die Probe gestellt wird.

Regie: Mike Figgis
Drehbuch: Mike Figgis, John O’Brien
Besetzung: Nicolas Cage, Elisabeth Shue, Julian Sands
Budget: $4 000 000
Einspielergebnis: $32 029 000

Trailer:

 

28 Manchester by the Sea, 2016

Manchester by the Sea

Der einsame und schweigsame Lee Chandler, als Handwerker für einen Bostoner Wohnblock zuständig, wird von einer erschütternden Nachricht aus dem Alltag gerissen: Sein Bruder Joe ist plötzlich gestorben. Nach dem überraschenden Tod soll sich Lee um Joes 16-jährigen Sohn Patrick kümmern. Dafür zieht er von Boston zurück in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester an der amerikanischen Ostküste. Doch muss er dort nicht nur Ersatzvater für einen Teenager sein, ohne so was jemals zuvor gemacht zu haben, sondern trifft auch seine Ex-Frau Randi wieder, mit der er früher chaotisch, aber glücklich zusammenlebte. Die alten Wunden beginnen, erneut zu schmerzen und Lee fängt an, sich zu fragen, was es braucht, mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen – und was es braucht, eine gesunde Zukunft zu beginnen…

Regie: Kenneth Lonergan
Drehbuch: Kenneth Lonergan
Besetzung: Casey Affleck, Michelle Williams, Kyle Chandler
Budget: $9 000 000
Einspielergebnis: $78 988 000

Trailer:

 

27 Boys Don’t Cry, 1999

Boys Don't Cry

Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte, die sich in Nebraska zugetragen hat: Teena Brandon ist ein junges Mädchen, das auf der Suche nach sich selbst ist, sich die Haare schneidet, sich ein Polster in den Schritt stopft und sich fortan Brandon Teena nennt. Brandon zieht in das Kaff Falls City, wo die Mädchen ihn als sensiblen und zärtlichen Freund kennenlernen. Lana, eines der Mädchen, verliebt sich in ihn, und auch er entwickelt Gefühle für sie. Doch der Traum hat ein jähes Ende, als die Wahrheit über ihn ans Tageslicht kommt. Denn jetzt offenbaren die Bewohner der Provinz ihre Geisteshaltung gegenüber der Transsexualität Brandon Teenas. Brandon wird innerhalb des neu gefundenen gesellschaftlichen Umfeldes nicht mehr akzeptiert — er sieht sich offenen Anfeindungen ausgesetzt…

Regie: Kimberly Peirce
Drehbuch: Kimberly Peirce, Andy Bienen
Besetzung: Hilary Swank, Chloë Sevigny, Peter Sarsgaard
Budget: $2 000 000
Einspielergebnis: $11 540 000

Trailer:

 

26 Pans Labyrinth (El laberinto del fauno), 2006

El laberinto del fauno

Spanien 1944: Die kleine Ofelia und ihre schwangere Mutter Carmen reisen zu deren neuem Mann, Capitán Vidal. Der erbarmungslose Hauptmann ist in den nordspanischen Bergen, wo er mit seiner Truppe Partisanen jagt. Er besteht darauf, dass sein Sohn in seiner Gegenwart geboren wird. Auf dem Weg zum Lager der faschistischen Truppen begegnet Ofelia ein Wesen, das sich als Fee entpuppt und Ofelia zum Pan bringt, dem Wächter eines unterirdischen Königreichs. Der Pan erkennt in ihr die verlorene Prinzessin wieder, erlegt ihr aber drei Prüfungen auf, bevor sie in ihr Königreich heimkehren darf. Während sich das Mädchen an die Erledigung dieser schwierigen Aufgaben macht, in denen sie mit Monstern und ekligen Tieren in Berührung kommt, gibt es Komplikationen in der Schwangerschaft ihrer Mutter. Hausmädchen Mercedes, die den Rebellen in den Bergen heimlich Essen bringt, versucht, sich um das kleine Mädchen zu kümmern. Ofelia ihrerseits setzt alles daran, ihrer Mutter zu helfen und die Prüfungen zu bestehen…

Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Besetzung: Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú
Einspielergebnis: $83 258 000

Trailer:

 

 

25 127 Hours, 2010

127 Hours

Mit „127 Hours“ verfilmte Oscar-Preisträger Danny Boyle die schockierende Geschichte des Bergsteigers und Abenteurers Aron Ralston – gespielt von James Franco – der 2003 in einen Canyon in Utah stürzte und zur Amputation seines unter einem Felsen eingeklemmten rechten Armes gezwungen war. Fünf Tage steckte der delierende Ralston fest, ehe sein Überlebenswille ihn dazu trieb, sich mit einer Verzweiflungstat aus der Felsspalte zu befreien…

Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Danny Boyle, Simon Beaufoy, Aron Ralston
Besetzung: James Franco, Kate Mara, Amber Tamblyn
Budget: $18 000 000
Einspielergebnis: $60 738 000

Trailer:

 

24 Biutiful, 2009

Biutiful

Sie ist die große Liebe seines Lebens, doch ihre Drogen- und Prostitutionsexzesse hält Uxbal nicht länger aus. Er verlässt Marambra und nimmt die gemeinsamen Kinder Mateo und Ana zu sich. Bloß, der nunmehr alleinerziehende und geschieden lebende Familienvater muss selber auf kriminelle Methoden zurückgreifen, um seine Kinder ernähren und zur Schule schicken zu können. Mit guten Kontakten zur Polizei deckt das Improvisationstalent einen afrikanischen Hehlerring und illegale Bauarbeiter aus China – außerdem verdingt er sich als Medium im Zwiegespräch trauernder Menschen mit kürzlich verstorbenen Angehörigen. Mit dem Tod muss sich auch Uxbal auseinandersetzen. Nur wenige Wochen bleiben dem an Prostata-Krebs erkrankten Überlebenskünstler noch, um sein chaotisches Leben in Barcelona zu sortieren und seinen Frieden mit einer unerbittlichen Welt zu schließen…

Regie: Alejandro G. Iñárritu
Drehbuch: Armando Bo, Nicolás Giacobone, Alejandro G. Iñárritu
Besetzung: Javier Bardem, Maricel Álvarez, Hanaa Bouchaib
Einspielergebnis: $25 147 000

Trailer:

 

23 Big Fish — Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht (Big Fish), 2003

Big Fish

Edward Bloom liegt im Sterben. In den Augen seines Sohnes William, der vier Jahre nicht mit seinem Vater gesprochen hat, erzählte Bloom sein Leben lang Lügen. Es ist nicht so, dass William ihn nicht lieben würde, im Gegenteil. Doch will er endlich den wahren Vater hinter dieser Fassade finden. Hierauf erzählt der alte Mann seine Lebensgeschichte, und er tut das auf die von ihm erwartete Art und Weise — in fantasiereichen, oft surrealen Märchen. So berichtet Ed beispielsweise, wie er als junger Knabe im Sumpf auf eine Hexe stieß, die ihm die genaue Art seines zukünftigen Todes prophezeite. Verrückt? Mag schon sein, doch dies ist noch eine der glaubwürdigeren Anekdoten…

Regie: Tim Burton
Drehbuch: John August, Daniel Wallace
Besetzung: Ewan McGregor, Albert Finney, Perry Walston
Budget: $95 000 000
Einspielergebnis: $122 919 000

Trailer:

 

22 Martyrs, 2008

Martyrs

Irgendwo in Frankreich: Ein junges Mädchen schleppt sich, brutal zugerichtet und am Ende seiner Kräfte, durch ein verlassenes Fabrikgelände. Die Polizei greift sie auf, kann jedoch keinerlei Spuren von sexuellem Missbrauch feststellen. Das völlig verängstigte Mädchen, das die Beamten als Lucie identifizieren, macht keinerlei Angaben zu seinen Entführern — die Hintergründe der Tat bleiben im Dunkeln. Sie wird in ein Waisenhaus überführt, wo sie die gleichaltrige Anna (Erika Scott) kennenlernt. Ihr vertraut Lucie ihr düsteres Geheimnis an…

Regie: Pascal Laugier
Drehbuch: Pascal Laugier
Besetzung: Morjana Alaoui, Mylène Jampanoï, Catherine Bégin
Budget: $6 500 000
Einspielergebnis: $1 149 000

Trailer:

 

21 The Road, 2009

The Road

Keiner weiß, wie die Katastrophe genau ablief, doch ihre grausamen Folgen sind überall spürbar — auch für einen Mann und seinen Sohn, die zusammen nach Süden reisen. Irgendwo, jenseits des Ozeans, soll es noch grünes Land geben. In einem klapprigen Einkaufswagen führen die Zwei ihr verbliebenes Hab und Gut mit, darunter einen Revolver mit zwei Patronen. Mit väterlicher Fürsorge lehrt der Mann seinen Schützling die Wege eines möglichst schmerzfreien Suizids, sollte einmal alle Hoffnung verloren sein. Er lehrt ihn, „das Feuer im Herzen“ zu tragen und „einer von den Guten“ zu sein. Doch auf der Flucht vor kannibalischen Horden und den qualvollen Erinnerungen an eine untergegangene Welt werden seine Erzählungen über Würde und Menschlichkeit mehr und mehr von der brutalen Realität eingeholt.

Regie: John Hillcoat
Drehbuch: Joe Penhall, Cormac McCarthy
Besetzung: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Charlize Theron
Budget: $25 000 000
Einspielergebnis: $27 635 000

Trailer:

 

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