Die emotionalsten Filme, die man kein zweites Mal ertragen kann


Manche Filme berühren uns so tief, dass wir sie nie wieder sehen können. Diese Geschichten voller Schmerz, Verlust und intensiver Emotionen hinterlassen Spuren, die lange nach dem Abspann bleiben. Sie bewegen das Herz, fordern die Seele heraus und erinnern uns daran, wie stark das Kino Gefühle hervorrufen kann.

In unserer Auswahl findest du die emotionalsten Filme, die man nur schwer ein zweites Mal erträgt. Werke, die Tränen hervorrufen, den Atem rauben und uns mit existenziellen Fragen zurücklassen. Perfekt für alle, die nach unvergesslichen Filmmomenten suchen, auch wenn sie das Herz zerreißen.

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30 Melancholia, 2011

Eine Geschichte aus der Perspektive zweier Schwestern. Die Melancholikerin Justine heiratet auf dem Schloss ihrer Schwester Claire einen hübschen Mann. Doch von Anfang an steht das Fest unter keinem guten Stern, das Paar kommt sogar zu spät zur eigenen Feier – sehr zum Ärger von Claire und deren Mann John. Einige Zeit später: Justines Depressionen werden stärker und sie zieht zu ihrer Schwester aufs Schloss während ein Planet auf die Erde zurast. Wo John die Frauen noch in Sicherheit wiegt und glaubt, dass der Planet an der Erde vorbeiziehen wird, bereiten sich Justine und Claire auf ganz unterschiedliche Weise auf den Weltuntergang vor. Während Claire immer besorgter wird, geht es Justine besser, umso mehr der Planet am Himmel wächst und umso näher die Apokalypse rückt…

Regie: Lars von Trier
Drehbuch: Lars von Trier
Besetzung: Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Alexander Skarsgård
Budget: $7 400 000
Einspielergebnis: $15 946 000

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29 Leaving Las Vegas — Liebe bis in den Tod (Leaving Las Vegas), 1995

Der Alkoholiker Ben Sanderson, ein Hollywood-Autor, fährt nach Las Vegas, um sich endgültig zu Tode zu trinken. Doch dort freundet er sich unerwartet mit der Prostituierten Sera an — sie geht für einen schlagenden Zuhälter namens Yuri auf den Straßenstrich. Schnell entsteht eine innige Liebesbeziehung, die immer wieder von Bens Selbstzerstörungsdrang auf die Probe gestellt wird.

Regie: Mike Figgis
Drehbuch: Mike Figgis, John O’Brien
Besetzung: Nicolas Cage, Elisabeth Shue, Julian Sands
Budget: $4 000 000
Einspielergebnis: $32 029 000

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28 Manchester by the Sea, 2016

Der einsame und schweigsame Lee Chandler, als Handwerker für einen Bostoner Wohnblock zuständig, wird von einer erschütternden Nachricht aus dem Alltag gerissen: Sein Bruder Joe ist plötzlich gestorben. Nach dem überraschenden Tod soll sich Lee um Joes 16-jährigen Sohn Patrick kümmern. Dafür zieht er von Boston zurück in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester an der amerikanischen Ostküste. Doch muss er dort nicht nur Ersatzvater für einen Teenager sein, ohne so was jemals zuvor gemacht zu haben, sondern trifft auch seine Ex-Frau Randi wieder, mit der er früher chaotisch, aber glücklich zusammenlebte. Die alten Wunden beginnen, erneut zu schmerzen und Lee fängt an, sich zu fragen, was es braucht, mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen – und was es braucht, eine gesunde Zukunft zu beginnen…

Regie: Kenneth Lonergan
Drehbuch: Kenneth Lonergan
Besetzung: Casey Affleck, Michelle Williams, Kyle Chandler
Budget: $9 000 000
Einspielergebnis: $78 988 000

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27 Boys Don’t Cry, 1999

Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte, die sich in Nebraska zugetragen hat: Teena Brandon ist ein junges Mädchen, das auf der Suche nach sich selbst ist, sich die Haare schneidet, sich ein Polster in den Schritt stopft und sich fortan Brandon Teena nennt. Brandon zieht in das Kaff Falls City, wo die Mädchen ihn als sensiblen und zärtlichen Freund kennenlernen. Lana, eines der Mädchen, verliebt sich in ihn, und auch er entwickelt Gefühle für sie. Doch der Traum hat ein jähes Ende, als die Wahrheit über ihn ans Tageslicht kommt. Denn jetzt offenbaren die Bewohner der Provinz ihre Geisteshaltung gegenüber der Transsexualität Brandon Teenas. Brandon wird innerhalb des neu gefundenen gesellschaftlichen Umfeldes nicht mehr akzeptiert — er sieht sich offenen Anfeindungen ausgesetzt…

Regie: Kimberly Peirce
Drehbuch: Kimberly Peirce, Andy Bienen
Besetzung: Hilary Swank, Chloë Sevigny, Peter Sarsgaard
Budget: $2 000 000
Einspielergebnis: $11 540 000

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26 Pans Labyrinth (El laberinto del fauno), 2006

Spanien 1944: Die kleine Ofelia und ihre schwangere Mutter Carmen reisen zu deren neuem Mann, Capitán Vidal. Der erbarmungslose Hauptmann ist in den nordspanischen Bergen, wo er mit seiner Truppe Partisanen jagt. Er besteht darauf, dass sein Sohn in seiner Gegenwart geboren wird. Auf dem Weg zum Lager der faschistischen Truppen begegnet Ofelia ein Wesen, das sich als Fee entpuppt und Ofelia zum Pan bringt, dem Wächter eines unterirdischen Königreichs. Der Pan erkennt in ihr die verlorene Prinzessin wieder, erlegt ihr aber drei Prüfungen auf, bevor sie in ihr Königreich heimkehren darf. Während sich das Mädchen an die Erledigung dieser schwierigen Aufgaben macht, in denen sie mit Monstern und ekligen Tieren in Berührung kommt, gibt es Komplikationen in der Schwangerschaft ihrer Mutter. Hausmädchen Mercedes, die den Rebellen in den Bergen heimlich Essen bringt, versucht, sich um das kleine Mädchen zu kümmern. Ofelia ihrerseits setzt alles daran, ihrer Mutter zu helfen und die Prüfungen zu bestehen…

Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Besetzung: Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú
Einspielergebnis: $83 258 000

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25 127 Hours, 2010

Mit „127 Hours“ verfilmte Oscar-Preisträger Danny Boyle die schockierende Geschichte des Bergsteigers und Abenteurers Aron Ralston – gespielt von James Franco – der 2003 in einen Canyon in Utah stürzte und zur Amputation seines unter einem Felsen eingeklemmten rechten Armes gezwungen war. Fünf Tage steckte der delierende Ralston fest, ehe sein Überlebenswille ihn dazu trieb, sich mit einer Verzweiflungstat aus der Felsspalte zu befreien…

Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Danny Boyle, Simon Beaufoy, Aron Ralston
Besetzung: James Franco, Kate Mara, Amber Tamblyn
Budget: $18 000 000
Einspielergebnis: $60 738 000

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24 Biutiful, 2009

Sie ist die große Liebe seines Lebens, doch ihre Drogen- und Prostitutionsexzesse hält Uxbal nicht länger aus. Er verlässt Marambra und nimmt die gemeinsamen Kinder Mateo und Ana zu sich. Bloß, der nunmehr alleinerziehende und geschieden lebende Familienvater muss selber auf kriminelle Methoden zurückgreifen, um seine Kinder ernähren und zur Schule schicken zu können. Mit guten Kontakten zur Polizei deckt das Improvisationstalent einen afrikanischen Hehlerring und illegale Bauarbeiter aus China – außerdem verdingt er sich als Medium im Zwiegespräch trauernder Menschen mit kürzlich verstorbenen Angehörigen. Mit dem Tod muss sich auch Uxbal auseinandersetzen. Nur wenige Wochen bleiben dem an Prostata-Krebs erkrankten Überlebenskünstler noch, um sein chaotisches Leben in Barcelona zu sortieren und seinen Frieden mit einer unerbittlichen Welt zu schließen…

Regie: Alejandro G. Iñárritu
Drehbuch: Armando Bo, Nicolás Giacobone, Alejandro G. Iñárritu
Besetzung: Javier Bardem, Maricel Álvarez, Hanaa Bouchaib
Einspielergebnis: $25 147 000

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23 Big Fish — Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht (Big Fish), 2003

Edward Bloom liegt im Sterben. In den Augen seines Sohnes William, der vier Jahre nicht mit seinem Vater gesprochen hat, erzählte Bloom sein Leben lang Lügen. Es ist nicht so, dass William ihn nicht lieben würde, im Gegenteil. Doch will er endlich den wahren Vater hinter dieser Fassade finden. Hierauf erzählt der alte Mann seine Lebensgeschichte, und er tut das auf die von ihm erwartete Art und Weise — in fantasiereichen, oft surrealen Märchen. So berichtet Ed beispielsweise, wie er als junger Knabe im Sumpf auf eine Hexe stieß, die ihm die genaue Art seines zukünftigen Todes prophezeite. Verrückt? Mag schon sein, doch dies ist noch eine der glaubwürdigeren Anekdoten…

Regie: Tim Burton
Drehbuch: John August, Daniel Wallace
Besetzung: Ewan McGregor, Albert Finney, Perry Walston
Budget: $95 000 000
Einspielergebnis: $122 919 000

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22 Martyrs, 2008

Irgendwo in Frankreich: Ein junges Mädchen schleppt sich, brutal zugerichtet und am Ende seiner Kräfte, durch ein verlassenes Fabrikgelände. Die Polizei greift sie auf, kann jedoch keinerlei Spuren von sexuellem Missbrauch feststellen. Das völlig verängstigte Mädchen, das die Beamten als Lucie identifizieren, macht keinerlei Angaben zu seinen Entführern — die Hintergründe der Tat bleiben im Dunkeln. Sie wird in ein Waisenhaus überführt, wo sie die gleichaltrige Anna (Erika Scott) kennenlernt. Ihr vertraut Lucie ihr düsteres Geheimnis an…

Regie: Pascal Laugier
Drehbuch: Pascal Laugier
Besetzung: Morjana Alaoui, Mylène Jampanoï, Catherine Bégin
Budget: $6 500 000
Einspielergebnis: $1 149 000

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21 The Road, 2009

Keiner weiß, wie die Katastrophe genau ablief, doch ihre grausamen Folgen sind überall spürbar — auch für einen Mann und seinen Sohn, die zusammen nach Süden reisen. Irgendwo, jenseits des Ozeans, soll es noch grünes Land geben. In einem klapprigen Einkaufswagen führen die Zwei ihr verbliebenes Hab und Gut mit, darunter einen Revolver mit zwei Patronen. Mit väterlicher Fürsorge lehrt der Mann seinen Schützling die Wege eines möglichst schmerzfreien Suizids, sollte einmal alle Hoffnung verloren sein. Er lehrt ihn, „das Feuer im Herzen“ zu tragen und „einer von den Guten“ zu sein. Doch auf der Flucht vor kannibalischen Horden und den qualvollen Erinnerungen an eine untergegangene Welt werden seine Erzählungen über Würde und Menschlichkeit mehr und mehr von der brutalen Realität eingeholt.

Regie: John Hillcoat
Drehbuch: Joe Penhall, Cormac McCarthy
Besetzung: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Charlize Theron
Budget: $25 000 000
Einspielergebnis: $27 635 000

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20 Black Swan, 2010

Ernsthafte Hoffnungen macht sich Nina nicht auf die Hauptrolle als zugleich weißer und schwarzer Schwan in der ambitionierten Neuauslegung von Tchaikovskys «Schwanensee». Als ihr exzentrischer Ballett-Regisseur Thomas ihr den Part trotzdem anbietet, ist sie ganz fassungslos vor Glück. Doch bald merkt Nina, dass professioneller und privater Druck Tag für Tag rapide ansteigen. Zuhause steht sie ständig unter der Aufsicht ihrer herrischen Mutter, die ihr eigenes Scheitern als Tänzerin mit der Karriere ihrer Tochter kompensiert wissen will. Und dann ist da noch Thomas’ neuer Ensemble-Darling Lily, die wie ein düsterer Gegenentwurf zur eingeschüchterten Hauptdarstellerin auftritt. Die Premiere naht – und Nina entwickelt zunehmend paranoide Züge…

Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Mark Heyman, John J. McLaughlin, Andres Heinz
Besetzung: Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel
Budget: $13 000 000
Einspielergebnis: $329 398 000

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19 Prisoners, 2013

Keller Dover ist ein bibeltreuer Kriegsveteran. Der harte Kerl steht mit beiden Beinen fest im Leben. Dovers Welt gerät jedoch aus den Fugen, als seine sechsjährige Tochter Anna und deren Freundin Joy an Thanksgiving entführt werden. Es beginnt eine fieberhafte Suche, die von dem jungen und ambitionierten Polizisten Loki angeführt wird, dessen primäres Ziel es jedoch ist, nach erfolgreichem Abschluss der Ermittlungen endlich der Kleinstadt zu entfliehen und in eine Großstadt versetzt zu werden. Doch alle Spuren im Entführungsfall verlaufen im Nichts. Auch den einzigen Verdächtigen, den geistig zurückgebliebenen Alex Jones, muss Loki aus Mangel an Beweisen wieder laufen lassen. Familienvater Dover fasst daraufhin einen folgenschweren Entschluss: Er will die Wahrheit auf eigene Faust herausfinden und begibt sich auf einen verhängnisvollen und gnadenlosen Weg der Selbstjustiz, um die beiden kleinen Mädchen vielleicht doch noch zu finden.

Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: Aaron Guzikowski
Besetzung: Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Viola Davis
Budget: $46 000 000
Einspielergebnis: $122 126 000

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18 Raum (Room), 2015

Der aufgeweckte kleine Jack wird wie andere Jungen seines Alters von seiner fürsorglichen Mutter geliebt und behütet. Ma wendet viel Zeit für den Fünfjährigen auf, liest ihm vor, spielt mit ihm und verbringt nahezu jeden Augenblick ihres Lebens mit ihrem Sohn. Doch ihr bleibt auch kaum etwas anderes übrig, da das Leben der Familie alles andere als normal ist: Denn die beiden sind in einer winzig kleinen, fensterlosen Hütte eingesperrt. Ma hat ihre Phantasie spielen lassen, um Jack die Wahrheit, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind, zu verheimlichen und will ihrem Kind um jeden Preis ein erfülltes Leben ermöglichen. Doch irgendwann wird Jack neugierig und die Erklärungen werden brüchig. Gemeinsam beschließen Mutter und Sohn zu fliehen. Doch draußen wartet auf sie etwas ebenso Unbekanntes wie Furchteinflößendes: die reale Welt.

Regie: Lenny Abrahamson
Drehbuch: Emma Donoghue
Besetzung: Brie Larson, Jacob Tremblay, Sean Bridgers
Budget: $13 000 000
Einspielergebnis: $35 401 000

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17 Dancer in the Dark, 2000

Mitte der 1960er Jahre leiden die tschechische Einwanderin Selma und ihr zwölfjähriger Sohn an einer erblichen Augenkrankheit. Während Selmas Welt zunehmend dunkler wird und sie schon bald nichts mehr sehen kann, arbeitet sie ununterbrochen in einer Fabrik, damit wenigstens ihr Sohn durch eine Augenoperation geheilt werden kann. Die traurigen Umstände versucht sie zu ertragen, in dem sie sich regelmäßig in eine Musicalwelt hineinträumt. Denn nur dort geschehen keine Tragödien, schlimme Dinge kommen nicht vor oder enden stets im Happy End. Als sie ihrem hoch verschuldeten Nachbarn und Vermieter Bill von der Krankheit und ihrem gesparten Geld erzählt, ist sie froh, sich jemandem anvertrauen zu können. Doch nur wenig später kommt sie von der Arbeit nach Hause und findet die Box, in der das angesparte Geld aufbewahrt wurde, leer vor. Wutentbrannt geht sie zu Bill, um das Geld zurückzuverlangen. Dadurch kommt es zu einer schrecklichen Katastrophe…

Regie: Lars von Trier
Drehbuch: Lars von Trier, Sjón
Besetzung: Björk, Catherine Deneuve, David Morse
Budget: $12 800 000
Einspielergebnis: $40 031 000

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16 Barfuß durch Hiroshima (はだしのゲン | Hadashi no Gen), 1983

Eine Geschichte über den Effekt des Atombomben-Abwurfs auf Hiroshima — betrachtet durch die Augen einen kleinen Jungen.

Regie: Mori Masaki
Drehbuch: Keiji Nakazawa
Besetzung: Issei Miyazaki, Catherine Battistone, Yoshie Shimamura

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15 Der Pianist (The Pianist), 2002

Als Deutschland 1939 Polen besetzt, wird der Pianist Wladyslaw Szpilman zusammen mit seiner Familie ins durch eine hohe Mauer abgetrennte Warschauer Ghetto gezwungen. Nur Wladyslaws Bruder Henryk ahnt, was auf sie und alle anderen zukommt, während die Schwester Halina noch daran glaubt, es mache Sinn, den Teil des Geldes der Familie, der den von den Deutschen verordneten zulässigen Betrag übersteigt, in einem Blumentopf und in der Geige des Vaters zu verstecken. Es gibt für die 360.000 jüdischen Einwohner – von denen 20 die Vernichtungslager überleben werden – keine Chance, dem ihnen von den Nazis gewiesenen Weg zu entkommen. Wladyslaw wird durch einen ihm bekannten jüdischen Aufseher von seiner Familie getrennt und kann dem Transport in die Vernichtung entkommen. Mit Hilfe einer polnischen Freundin und ihres Mannes kann er in einer leer stehenden Wohnung unterkommen. Für ihn beginnt eine Zeit der Einsamkeit, des Versteckens, der Flucht – bis er kurz vor Ende des Krieges in der zerbombten Stadt von dem deutschen Offizier Wilm Hosenfeld in den Trümmern eines Hauses entdeckt, aber nicht ermordet wird…

Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Ronald Harwood, Wladyslaw Szpilman
Besetzung: Adrien Brody, Emilia Fox, Daniel Caltagirone
Budget: $45 000 000
Einspielergebnis: $120 072 000

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14 Der Junge im gestreiften Pyjama (The Boy in the Striped Pajamas), 2008

Als sein Vater, ein SS-Offizier, in den 1940er Jahren gemeinsam mit der Familie aus Berlin wegzieht, kann der 8-jährige Bruno mit dem Leben auf dem Land nichts anfangen. Er weiß auch nicht, dass sein Vater Kommandant eines Konzentrationslagers geworden ist, beziehungsweise was ein Konzentrationslager überhaupt ist. Aus Langeweile verlässt Bruno trotz Verbot das Grundstück des elterlichen Heims und geht zum Stacheldraht, hinter dem er viele Menschen in gestreiften „Schlafanzügen“ sieht. Er freundet sich mit dem jüdischen Jungen Schmuel an, der im Konzentrationslager eingesperrt ist. Beiden gemeinsam ist, dass sie die Realität des Lagers aus ihrer kindlichen Sicht heraus nicht vollständig begreifen können. Bruno besorgt unter anderem Essen für Schmuel, weil er das ganze für ein Spiel hält.

Regie: Mark Herman
Drehbuch: Mark Herman, John Boyne
Besetzung: Asa Butterfield, Jack Scanlon, David Thewlis
Budget: $12 500 000
Einspielergebnis: $40 416 000

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13 American History X, 1998

Nach der Ermordung seines Vaters sucht Derek Vergeltung und beteiligt sich an rassistischen Anschlägen. Eines Tages enden diese mit einem brutalen Mord — Derek kommt für drei Jahre ins Gefängnis. Als er entlassen wird, schämt er sich für seine Vergangenheit. Zu seinem Entsetzen muss Derek jedoch feststellen, dass sein kleiner Bruder Danny inzwischen auch Anhänger einer rechtsradikalen Gruppe ist. Fortan versucht der Ex-Häftling, Danny klarzumachen, was für einen falschen Weg dieser gerade beschreitet…

Regie: Tony Kaye
Drehbuch: David McKenna
Besetzung: Edward Norton, Edward Furlong, Beverly D’Angelo
Budget: $20 000 000
Einspielergebnis: $23 875 000

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12 The Green Mile, 1999

Ein alter Fred Astaire-Film hat auf den in einem Seniorenheim lebenden Paul Edgecomb eine besondere Wirkung: Einzig seiner Freundin Elaine Connelly erzählt er sein Geheimnis, von der «grünen Meile»: Früher war er als Gefängniswärter für den Todestrakt zuständig, und versuchte so gut wie möglich, die Würde der Menschen dort zu wahren. Als der Gefangene John Coffey in seinen Trakt kommt, ein großer aber sanfter Schwarzer, der wegen des Mordes an zwei Neunjährigen zum Tode verurteilt wurde, beginnt er das erste Mal an der Schuld eines Häftlings zu zweifeln. Langsam entsteht eine freundschaftliche Bindung, in der Edgecomb Johns übernatürliche Fähigkeiten entdeckt…

Regie: Frank Darabont
Drehbuch: Frank Darabont, Stephen King
Besetzung: Tom Hanks, David Morse, Michael Clarke Duncan
Budget: $90 000 000
Einspielergebnis: $286 801 000

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11 Dear Zachary: A Letter to a Son About His Father, 2008

Ein Filmemacher schreibt einen Brief an den ungeborenen Sohn seines ermordeten Freundes.

Regie: Kurt Kuenne
Drehbuch: Kurt Kuenne
Besetzung: Kurt Kuenne, Dr. Andrew Bagby, David Bagby
Einspielergebnis: $18 000

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10 Lilja 4-ever, 2002

Die 16jährige Lilya wird von ihrer Mutter im Stich gelassen. Die wollte nebst Tochter mit ihrem Freund in die USA auswandern, doch die Mutter bricht ohne Lilya auf. Jetzt ist sie alleine in der heruntergekommenen Wohnsiedlung. Und es kommt noch schlimmer: Sie fliegt aus ihrer Wohnung, sodass ihr nur die miese Behausung eines kurz zuvor verstorbenen Alten bleibt. Auch verweist man sie aus der Schule. Lilya hält sich durch Prostitution über Wasser, hat aber immerhin einen Freund — Volodya, mit dem sie sich Zukunftsträume ausmalt und Klebstoff schnüffelt.

Später lernt Lilya in der Disco einen jungen Mann namens Andrei kennen und verliebt sich in ihn. Er verspricht ihr, sie mit nach Schweden zu nehmen. Aber Volodya ist misstrauisch. Hat er recht und das Angebot ist ein Trick? Oder will Andrej wirklich nur das Beste für Lilya?

Regie: Lukas Moodysson
Drehbuch: Lukas Moodysson
Besetzung: Oksana Akinshina, Artyom Bogucharskiy, Lyubov Agapova
Einspielergebnis: $1 007 000

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9 12 Years a Slave, 2013

Saratoga, New York, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der freie Afro-Amerikaner Solomon Northup lebt ein einfaches, aber glückliches Leben. Sein Geld verdient er als Geigenspieler. Zwei Fremde engagieren den Musiker für einen abendlichen Auftritt und laden ihn danach auf einen Drink ein. Als Solomon am nächsten Morgen erwacht, befindet er sich in Ketten und wird alsbald auf ein Sklavenschiff in Richtung Louisiana verfrachtet — jeder Widerstand ist zwecklos. Er wird verkauft und muss fortan unter menschenunwürdigen Bedingungen als Sklave für mehrere «Master» arbeiten — vor allem der grausame Plantagenbesitzer Edwin Epps macht ihm das Leben zur Hölle. Im Laufe seiner schier endlosen Gefangenschaft wird Solomon eines immer klarer: Wenn er seine Familie jemals wiedersehen möchte, muss er zu außergewöhnlichen Mitteln greifen. Als er im zwölften Jahr seines Martyriums schließlich auf den Sklaverei-Gegner Bass trifft, nimmt sein Leben noch einmal eine dramatische Wendung…

Regie: Steve McQueen
Drehbuch: John Ridley, Solomon Northup
Besetzung: Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Lupita Nyong’o
Budget: $20 000 000
Einspielergebnis: $187 733 000

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8 mother!, 2017

Ein Dichter und seine Ehefrau haben sich in die Abgeschiedenheit eines viktorianischen Landhauses zurückgezogen. Er versucht, seine Schreibblockade zu überwinden. Sie richtet das Haus ein, kocht essen, wäscht – und wird zunehmend von alptraumhaften Eindrücken geplagt. Plötzlich steht überraschender Besuch vor der Tür: ein Fremder und wenig später dessen Ehefrau. Das Paar wird vom Dichter eingeladen, zu bleiben – obwohl die junge Frau des Künstlers, der die Aufdringlichkeit der Besucherin nicht behagt, Bedenken hat. Und die nächste Invasion des Refugiums lässt nicht lange auf sich warten: Die Söhne des fremden Ehepaares tauchen auf und tragen ihren zunehmend heftigeren Streit im Haus aus…

Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky
Besetzung: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris
Budget: $30 000 000
Einspielergebnis: $44 516 000

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7 Hereditary — Das Vermächtnis (Hereditary), 2018

Trotz einiger Tragödien in der Vergangenheit führt die Familie Graham, bestehend aus Mutter Annie, ihrem Mann Steve und ihren beiden gemeinsamen Kindern Peter und Charlie, ein recht beschauliches Leben in einem abgelegenen Haus am Waldrand. Annie ist Galeristin und baut für eine Ausstellung zu Hause aufwändige Miniaturmodelle, Peter schlägt sich mit den üblichen Teenagerproblemen rum und Charlie ist eine leicht schräge Außenseiterin. Doch als Annies Mutter Elen stirbt, das unangefochtene Familienoberhaupt, sehen sich die Grahams plötzlich mit reihenweise rätselhaften und unheimlichen Ereignissen konfrontiert. Nach und nach kommen sie einem grauenhaften Familiengeheimnis auf die Spur und müssen sich mit dem Schicksal auseinandersetzen, das ihnen ihre Ahnen hinterlassen haben…

Regie: Ari Aster
Drehbuch: Ari Aster
Besetzung: Тони Коллетт, Gabriel Byrne, Alex Wolff
Budget: $10 000 000
Einspielergebnis: $79 973 000

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6 Schindlers Liste (Schindler’s List), 1993

1939: Mithilfe jüdischen Kapitals gelingt es dem cleveren Geschäftsmann Oskar Schindler, in Krakau eine enteignete Emailfabrik zu kaufen, die fortan Feldgeschirr für den sich anbahnenden Krieg herstellt. Um seinen Profit zu maximieren, setzt er äußerst preiswerte jüdische Arbeitskräfte aus dem Krakauer Getto ein, die ihm auf Grund der kriegswichtigen Güter, die seine Fabrik produziert, zugestanden werden. Schindler versteht es, zu repräsentieren und Geschäftskontakte zu knüpfen, ist aber in Verwaltungs- und Koordinationsaufgaben auf seinen versierten Buchhalter Itzhak Stern angewiesen. In Kooperation ihrer Talente entwickelt sich die Emailfabrik zu einem florierenden Unternehmen, welches immer mehr Arbeitskräfte benötigt. Stern, dem in Personalfragen freie Hand gelassen wird, nutzt dies um möglichst viele Juden, zumeist denen, die aufgrund ihrer akademischen oder künstlerischen Vergangenheit oder einer Behinderung für die Industriearbeit nicht in Frage kämen, einen Arbeitsplatz in der Fabrik zu verschaffen. 1943 werden die Überlebenden des Krakauer Gettos in das Arbeitslager Krakau- Plaszów überführt. Hier erlebt Schindler mit, wie die Insassen auf unmenschliche Art und Weise behandelt werden, wie Wachsoldaten willkürlich Menschen erschießen. Dann soll auch dieses Lager geschlossen und die noch lebenden Juden zur Liquidierung nach Auschwitz gebracht werden. Schindler jedoch setzt alles daran, dies zu verhindern.

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Steven Zaillian, Thomas Keneally
Besetzung: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes
Budget: $22 000 000
Einspielergebnis: $321 306 000

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5 Komm und sieh (Иди и смотри), 1985

Im Jahr 1943 muss sich die weißrussische Sowjetrepublik dem Ansturm der deutschen Streitmacht zur Wehr setzen. Der junge Florian, den alle nur Fljora nennen, meldet sich gegen den Willen seiner Mutter bei den Partisanen, um sie bei der Abwehr der Deutschen zu unterstützen. Anfangs noch ein großes Abenteuer, wird die Situation zunehmend ernster und erste blutige Verluste lassen Fljora an seinem Einsatzwillen zweifeln. Als er zu seinem Dorf zurückkehrt, muss er feststellen, dass es von den Nazis bei einer Vergeltungsaktion in Mitleidenschaft gezogen wurde. Unter den Opfern befinden sich auch Fljoras Mutter und seine Schwester. Verzweifelt versucht er, Essen für die Überlebenden zu besorgen. Doch auch in anderen Dörfern geschehen unmenschliche Dinge, die er hautnah miterleben muss.

Regie: Elem Klimov
Drehbuch: Ales Adamovich, Elem Klimov
Besetzung: Aleksey Kravchenko, Olga Mironova, Liubomiras Laucevicius
Einspielergebnis: $96 000

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4 Irreversibel (Irréversible), 2002

Alex geht gemeinsam mit ihrem Freund Marcus und ihrem Ex Pierre auf eine Party. Dort kommt es unter Alkohl- und Drogeneinfluss zu einem heftigen Streit zwischen Alex und Marcus. Alex geht daraufhin allein nach Hause, doch das erweist sich als folgenschwer, denn sie wird auf dem Heimweg in einer Straßenunterführung vom Zuhälter Le Tenja vergewaltigt. Als Marcus und Pierre davon erfahren, machen sich die Beiden auf die Suche nach dem Täter. Sie werden fündig: Der Vergewaltiger verkehrt im Rectum, einem düsteren Sado-Maso-Club der Schwulenszene…

Regie: Gaspar Noé
Drehbuch: Gaspar Noé
Besetzung: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel
Einspielergebnis: $6 479 000

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3 Die Passion Christi (The Passion of the Christ), 2004

Es sind die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth: Judas, einer seiner Jünger, verrät Jesus nach dem letzten Abendmahl an die pharisäischen Hohepriester, die den Prediger daraufhin gefangen nehmen. Die Hohepriester – allen voran deren Anführer Kaiphas – fürchten durch Jesus ihren gesellschaftlichen Status zu verlieren, beschuldigen ihn daher der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Doch weder der römische Statthalter Pontius Pilatus, der erkennt, dass es sich bei den Anschuldigungen um eine politische Intrige handelt, noch König Herodes sind gewillt, das Todesurteil zu besiegeln. Um dem Druck der durch Kaiphas angestachelten Massen nachzukommen, beschließt Pontius Pilatus schließlich, Jesus foltern zu lassen. Doch der Pöbel ist dadurch immer noch nicht besänftigt. Pontius Pilatus stellt den wütenden Mob schließlich vor die Wahl, wem er die Freiheit schenken soll: Jesus oder dem Mörder Barabbas. Das Volk wählt Barabbas. Während letzterer frei kommt, muss sich Jesus auf einen qualvollen Gang zum Berg Golgatha begeben, wo ihm die Kreuzigung bevorsteht.

Regie: Mel Gibson
Drehbuch: Benedict Fitzgerald, Mel Gibson
Besetzung: James Caviezel, Maia Morgenstern, Christo Jivkov
Budget: $55 000 000
Einspielergebnis: $609 493 000

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2 Die letzten Glühwürmchen (火垂るの墓 | Hotaru no Haka), 1988

Für Japan sind es nur noch wenige Wochen, bis auch hier der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation zuende geht. Die vornehmlich aus Holzhäusern gebaute Stadt Kobe steht nach einem Brandbombenabwurf zum Großteil in Flammen. Der 14-jährige Seita hat es geschafft, sich mit seiner etwa 4-jährigen Schwester Setsuko in Sicherheit zu bringen. Beide Kinder hoffen, dass auch ihre Mutter, die einen anderen Luftschutzbunker aufsuchen musste, überlebt hat. In einer Grundschule, die als erste Anlaufstelle für die ausgebombten Einwohner ausgewiesen wurde, muss der Junge dann aber erfahren, dass seine Mutter schwerste Verbrennungen erlitten hat und höchstwahrscheinlich bald sterben wird. Er entschließt sich, der kleinen Setsuko die Wahrheit zu ersparen und sagt ihr nur, dass sie ihre Mama erstmal nicht besuchen können. Als die Mutter schließlich ihren Verbrennungen erliegt und die Kinder auch von der kaltherzigen Tante nicht versorgt werden, beschließen Seita und Setsuko, in einen alten Bunker umzusiedeln. Ganz auf sich allein gestellt, müssen sie gegen Krankheit und Hunger ankämpfen…

Regie: Isao Takahata
Drehbuch: Isao Takahata, Akiyuki Nosaka
Besetzung: Tsutomu Tatsumi, Ayano Shiraishi, Yoshiko Shinohara
Budget: $3 700 000
Einspielergebnis: $842 000

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1 Requiem for a Dream, 2000

Vier Personen, die unter Sucht leiden: Die depressive Sara Goldfarb ist nicht nur vom Fernsehen besessen, sondern ebenso von dickmachenden Leckereien. Um der Fettleibigkeit zu entgehen, nimmt die Naschkatze unzählige Diätpillen zu sich, die in eine weitere Sucht führen. Sohn Harry merkt nichts von der dramatischen Veränderung seiner Mutter, schließlich ist er selbst viel zu sehr mit seinem eigenen Drogenkonsum beschäftigt. Zusammen mit Kumpel Tyrone und Freundin Marion begibt sich Harry immer öfter in eine berauschte Welt fernab der Realität…

Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky, Hubert Selby Jr.
Besetzung: Jared Leto, Marlon Wayans, Jennifer Connelly
Budget: $4 500 000
Einspielergebnis: $7 390 000

Trailer:

 

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