Was, wenn die Wahrheit nur eine Frage der Perspektive ist? In dieser Liste finden Sie die besten Filme, in denen dieselbe Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wird. Von Klassikern wie «Rashomon» bis zu modernen Hits wie «Bad Times At The El Royale» oder «The Last Duel» – diese Filme lassen den Zuschauer an der «einen Wahrheit» zweifeln. Entdecken Sie, wie sich die Handlung je nach Erzähler verändert und welche Filme dies besonders meisterhaft umsetzen!
30 Wahnsinnig verliebt (À la folie… pas du tout), 2002
Angélique, eine junge Künstlerin, ist unsterblich in den verheirateten Arzt Loïc verliebt. Sie erzählt ihrer besten Freundin Héloïse, dass er seine schwangere Frau für sie verlassen wird. Angélique beginnt, ihren Angebeteten mit Briefen und Anrufen zu bombardieren, was Loïcs Ehe fast zerstört, als dessen Frau die heißblütigen Liebesbriefe der Verehrerin findet. Der Arzt gerät schließlich sogar unter Mordverdacht. Für Loïc wird die Beziehung, die Angélique zwischen ihm und sich herstellt, zu einer immer riskanteren Angelegenheit, denn die Emotionen kochen so weit hoch, dass es kaum noch möglich scheint, die Kontrolle zu behalten. Loïc bemüht sich deswegen nach Kräften, wieder in die Normalität zurückkehren zu können. Der Film erzählt beide Seiten — Loïcs und Angéliques Sicht des Liebesgeschehens…
Regie: Laetitia Colombani
Drehbuch: Laetitia Colombani, Caroline Thivel
Besetzung: Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré
Einspielergebnis: $5 324 000
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29 Basic — Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (Basic), 2003
Sergeant West kehrt nach einem Übungseinsatz nicht in die Basis zurück, er und seine vier Männer bleiben spurlos im Regenwald Panamas verschwunden. Der Verhörspezialist Tom Hardy soll zusammen mit Captain Julia Osborne das Rätsel lösen. Als die Ermittler die beiden vielleicht einzigen Überlebenden des siebenköpfigen Trupps befragen, verschleiern widersprüchliche Aussagen die tragischen Ereignisse. Sind die vermissten Soldaten Opfer des vor kurzem über dem Dschungel wütenden Hurrikans oder eines tödlichen Streits untereinander geworden? Und welche Rolle spielen die beiden Zeugen, die, von einem Kameraden unter Beschuss genommen, flüchteten und dann von einem Rettungsteam aufgegriffen wurden? Auf der Suche nach der Wahrheit geraten anfangs auch die Temperamente der beiden Ermittler aneinander. Doch ungeachtet der Anspannung gelingt es Hardy und Osborne, ein Netz aus Lügen und Täuschungen zu entwirren, hinter dem sich skrupellose Machenschaften verbergen…
Regie: John McTiernan
Drehbuch: James Vanderbilt
Besetzung: John Travolta, Samuel L. Jackson, Connie Nielsen
Budget: $50 000 000
Einspielergebnis: $42 792 000
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28 Elephant, 2003
In einer Highschool in einer US-Kleinstadt geht alles seinen normalen Gang. Die Gesprächsthemen sind wie immer, der Unterricht ist wie immer und Schüler und Lehrer sind wie immer. Nichts deutet darauf hin, dass die Normalität dieses Tages schon bald Geschichte sein wird. Denn an diesem Tag wird für die Schüler und Lehrer der Highschool das Gefühl der Sicherheit zusammenbrechen, das ihnen die ständige Routine vermittelt. Die Banalität des Alltags weicht einer grausamen Tat, die von den Tätern aber mit der gleichen ruhigen Routine durchgeführt wird, wie der Tag begonnen hat. Die beiden Schüler Alex (Alex Frost) und Eric dringen mit einem Arsenal aus unterschiedlichen Waffen, das sie in einer Sporttasche mit sich führen, in die Schule ein. Sie verüben ein blutiges Massaker und erschießen alle, die ihnen über den Weg laufen.
Regie: Gus Van Sant
Drehbuch: Gus Van Sant
Besetzung: Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson
Budget: $3 000 000
Einspielergebnis: $10 012 000
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27 8 Blickwinkel (Vantage Point), 2008
Salamanca, Spanien: 150 Staaten wollen ein Abkommen zur Terrorbekämpfung ratifizieren. Doch bei der öffentlichen Kundgebung wird US-Präsident Ashton angeschossen und die Stadt von zwei Explosionen erschüttert. Die erste Bombe detoniert abseits des Politgipfels und scheint das eigentliche Ziel verfehlt zu haben, doch die zweite zerfetzt die Tribüne, auf dem sich eben noch die Staatsmänner aus aller Welt die Klinke in die Hand gaben. Panisch fliegen die Überlebenden des Anschlags vom Ort des Geschehens. Die Secret-Service-Agenten Thomas Barnes und Kent Taylor versuchen die Attentäter zu finden.
Regie: Pete Travis
Drehbuch: Barry L. Levy
Besetzung: Dennis Quaid, Matthew Fox, Forest Whitaker
Budget: $40 000 000
Einspielergebnis: $151 161 000
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26 Go — Das Leben beginnt erst um 3.00 Uhr morgens (Go), 1999
Der Film «Go» zeigt eine Gruppe junger Leute, wie die Kassiererin Ronna, die zum ersten Mal mit Ecstasy dealt, um ihr Mietgeld zu verdienen und auf den Kleindealer Simon trifft, der mit drei Freunden einen Trip nach Las Vegas macht. Dort geraten sie an die homosexuellen Schauspieler Zack und Adam. Ein Film, der mit Drogen, Sex und Gewalt sowie bissigem Humor angereichert ist.
Regie: Doug Liman
Drehbuch: John August
Besetzung: Sarah Polley, Timothy Olyphant, William Fichtner
Budget: $20 000 000
Einspielergebnis: $28 451 000
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25 11:14 — Elevenfourteen (11:14), 2003
Es ist 11:14 Uhr am Abend in einer kalifornischen Kleinstadt. Ein Autofahrer fährt einen Passanten an, der plötzlich auftaucht. Als die Polizei eintrifft, nimmt das Unglück seinen Lauf, denn im Streifenwagen sitzen bereits zwei andere Straftäter. Nach fünfzehn Minuten ist der Zuschauer schon relativ verwirrt: Wer sind alle diese Charaktere und warum hat man den Eindruck, dass hinter diesem simplen Anfang noch viel mehr steckt und die Schicksale der Leinwandfiguren auf die abstruseste Art und Weise miteinander verstrickt sind? Wer im Kinosessel durchhält, wird dafür belohnt. Denn an diesem Abend führen fünf verschiedene Wege zur Uhrzeit 11:14, die nacheinander in Zeitsprüngen erzählt werden und immer neue Verbindungen offenbaren. Auch wenn manchmal eine Figur aus einem anderen Handlungsstrang nur am Bildrand in einer einzigen Sequenz auftaucht, erhält man damit eine entscheidende Information über den Hergang des so schicksalsträchtigen Abends. Mit dabei sind u. a. Hilary Swank, Shawn Hatosy, Patrick Swayze und Rachel Leigh Cook.
Regie: Greg Marcks
Drehbuch: Greg Marcks
Besetzung: Rachael Leigh Cook, Hilary Swank, Patrick Swayze
Budget: $6 000 000
Einspielergebnis: $3 810 000
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24 Magnolia, 1999
In «Magnolia» werden die Geschichten von neun in L.A. lebenden Menschen miteinander verbunden, die sich an einem Tag ereignen. Wir treffen etwa auf den todkranken, an Krebs leidenden TV-Produzenten Earl Partridge, der von Phil Pharma gepflegt wird und ihm seine Sünden beichtet. Earl liebte seine Frau, aber er betrog sie. Er bittet Phil, seinen Sohn Frank Mackey zu suchen, der eine Macho-TV-Show unter dem Motto «Alle Macht den Schwänzen» mit großem Erfolg (unter Männern) leitet.
Regie: Paul Thomas Anderson
Drehbuch: Paul Thomas Anderson
Besetzung: Tom Cruise, Philip Baker Hall, Philip Seymour Hoffman
Budget: $37 000 000
Einspielergebnis: $48 451 000
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23 Bad Times at the El Royale, 2018
Das heruntergekommene Hotel El Royal an einem Abend in den Sechzigern: Es ist ein merkwürdiger Haufen an Leuten, den der Concierge Mike Miller heute in Empfang nimmt, bestehend aus dem Priester Daniel Flynn, der Sängerin Darlene Sweet, dem Staubsaugervertreter Laramie Seymour Sullivan und einer mysteriösen Unbekannten. Jeder dieser Gäste merkt, dass etwas im Hotel ganz und gar nicht stimmt. Ein Zimmer wurde mit Abhörgeräten geradezu überhäuft, die Zimmerbewohner können außerdem ganz einfach beobachtet werden und der Priester schüttet Darlene etwas in ihr Getränk. Als dann auch noch der Sektenführer Billy Lee anreist, ist endgültig klar, dass alles andere als eine normale Nacht im El Royal bevorsteht…
Regie: Drew Goddard
Drehbuch: Drew Goddard
Besetzung: Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Dakota Johnson
Budget: $32 000 000
Einspielergebnis: $31 882 000
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22 The Last Duel, 2021
Frankreich im 14. Jahrhundert: Marguerite de Carrouges beschuldigt Jacques Le Gris, sie vergewaltigt zu haben. Ihr Mann, der Ritter Jean de Carrouges, bringt die Klage vor seinen Fürsten Pierre d’Alençon. Der ist aber eng mit Le Gris verbandelt und will die Sache unter den Tisch kehren. Er weist den Anspruch ab, verkündet, dass Marguerite die Vergewaltigung nur geträumt habe. So sieht de Carrouges nur eine Chance und fordert vor dem jungen französischen König ein Duell zwischen ihm und Le Gris auf Leben und Tod. Dieses soll nach alter und eigentlich schon lange nicht mehr ausgeübter Tradition über die Wahrheit entscheiden. Denn der Glaube ist, dass Gott demjenigen, der die Wahrheit spricht, zum Sieg verhelfen wird. Dabei riskiert er aber nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Frau. Wenn Jean verliert, wird sie wegen falscher Anschuldigungen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Nicole Holofcener, Ben Affleck, Matt Damon
Besetzung: Matt Damon, Adam Driver, Jodie Comer
Budget: $100 000 000
Einspielergebnis: $30 552 000
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21 Die Unschuld (怪物 | Kaibutsu), 2023
Eine alleinerziehende Mutter lebt mit ihrem Sohn Minato in einem Vorort mit einem großen See und arbeitet als Lehrerin. In den letzten Jahren wurde sie von ihren Schülern und Kindern, die eigentlich ein friedliches Leben führen, bedrängt. Eines Tages bricht in der Schule eine Schlägerei aus. Aber was zunächst wie ein gewöhnlicher Streit zwischen Kindern aussieht, entwickelt sich zu etwas völlig Unerwartetem – mit einer Reihe von Beschwerden, die sich zu einem großen Problem entwickeln, das die Gesellschaft und die Medien mit einbezieht, bis die Kinder eines stürmischen Morgens plötzlich spurlos verschwinden und niemand weiß, was zu tun ist.
Regie: Hirokazu Koreeda
Drehbuch: Yuji Sakamoto
Besetzung: Soya Kurokawa, Hinata Hiiragi, Sakura Ando
Einspielergebnis: $434 000
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20 Letters from Iwo Jima, Flags of Our Fathers, 2006
Letters from Iwo Jima
Der Schauplatz des Films ist die lediglich 21 Quadratkilometer große pazifische Vulkan-Insel Iwo Jima, die sich gut 1000 Kilometer südlich von Tokio befindet. Beispielhaft stellt Regisseur Eastwood hier das Schicksal einiger Soldaten vor — die alle ahnen, dass es sich bei der Verteidigung der Insel um ein Selbstmordkommando handelt. Darunter sind Saigo, ein junger Bäcker, der unbedingt überleben will, Baron Nishi, siegreicher Reiter der letzten olympischen Spiele, der Idealist Shimizu und der überzeugte Soldat Ito. Das Oberkommando auf der Insel hat Generalleutnant Tadamichi Kurubayashi. Der große Taktiker kennt die amerikanische Kriegsstrategie sehr gut, kann die unvermeidliche Niederlage aber höchstens hinauszögern…
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Iris Yamashita, Paul Haggis, Tadamichi Kuribayashi
Besetzung: Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya, Tsuyoshi Ihara
Budget: $19 000 000
Einspielergebnis: $68 673 000
Flags of Our Fathers
30.000 amerikanische Soldaten landen am 19. Februar 1945 auf der japanischen Pazifikinsel Iwojima. Zunächst müssen die Amerikaner herbe Verluste hinnehmen, da die Japaner vorbereitet sind. Nach einigen Tagen jedoch können die US-Soldaten wenigstens die Anhöhe des Inselbergs erklimmen. Dabei entsteht eines der berühmtesten Fotos der Militär-Geschichte, als fünf Marines und ein Navy-Sanitäter unter Mühen die US-Flagge hissen. Siebzehneinhalb Stunden nach der Aufnahme erscheint das Bild in den Tageszeitungen. Die Militärführung ist begeistert, vermittelt das Foto doch eine Aufbruchstimmung, die das Volk davon überzeugen soll, den Krieg zu gewinnen. Satte 14 Milliarden Dollar fehlen, um die weitere Kriegsführung zu finanzieren. Die drei Überlebenden der Fahnengruppe, der Sanitäter John «Doc» Bradley, der Indianer Ira Hayes und der Kriegskurier Rene Gagnon, werden in die Heimat beordert, um dort mit ihrer Heldengeschichte Spendengelder in der Öffentlichkeit zu sammeln. Die Aktion hat nur einen bitteren Beigeschmack. Die «Helden» posierten nur für die zweite Flaggenhissung, denn beim ersten Mal hatte niemand eine Kamera…
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: William Broyles Jr., Paul Haggis, James Bradley
Besetzung: Ryan Phillippe, Jesse Bradford, Adam Beach
Budget: $90 000 000
Einspielergebnis: $65 900 000
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19 Lola rennt, 1998
Manni hat Schulden – und das wirklich nicht zu knapp. Insgesamt 100.000 DM schuldet der kleine Kurier seinem Oberhehler, weil er die Tasche mit der Kohle dummerweise in der U-Bahn vergessen hat. Wenn er nicht schnellstens bezahlt, geht’s ihm endgültig an den Kragen. Manni ist verzweifelt und weiß sich kaum noch zu helfen. Um seinen Kopf in letzter Sekunde noch einmal aus der Schlinge ziehen zu können, entschließt er sich kurzerhand dazu, einen Supermarkt zu überfallen. Mannis Freundin Lola will davon nichts hören und das Geld anderweitig auftreiben. Ihr bleiben dafür nur noch knappe 20 Minuten, um die stolze Summe zu holen und zu Manni zu bringen. 20 Minuten, bis Mannis Auftraggeber erscheint und die Knete vor sich sehen will. 20 Minuten, die über das Leben ihres Freundes entscheiden. Also rennt Lola los. Ab jetzt ist die Zukunft noch offen. Alle Ausgänge sind noch denkbar.
Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Tom Tykwer
Besetzung: Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup
Budget: DM3 500 000
Einspielergebnis: $7 267 000
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18 Fallen Angels (墮落天使 | Do lok tin si), 1995
Im neongetauchten Hongkong kreuzen sich die Wege von vier Menschen. Da ist ein junger Auftragskiller, der Entscheidungen scheut und deswegen in seinem Job aufgeht. Er muss nicht entscheiden, wer sterben soll — das tun andere. Erst als er eines Nachts seine alte Flamme Punkie wiedertrifft und sich in eine Beziehung mit ihr stürzt, keimt in ihm der Wunsch auf, seine Profession hinter sich zu lassen. Die Vorbereitung der Killer-Aufträge liegt in den Händen von „Agent“, die er seine „Partnerin“ nennt und die seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt bildet. Sie hegt eine Leidenschaft für ihren Geschäftspartner, von der „Killer“ nichts weiß. Ein anderer Erzählstrang zeigt einen stummen Kleinkriminellen namens Ho Chi Mo, der nachts bereits geschlossene Läden öffnet und den Passanten seine Waren aufzwingt. Er redet seit seiner Kindheit kein Wort mehr. Gemeinsam mit seinem Vater bewohnt er ein Apartment in den „Chungking Mansions“, einer mit Menschen vollgestopften Wohnanlage Hongkongs. Obwohl Ho nicht mit den Menschen spricht, sehnt er sich nach Wärme und sucht Kontakt. Ho trifft die hyperaktive Cherry, die auf der Suche nach „Blondie“ ist, weil die ihr den Freund ausgespannt hat. Gemeinsam mit ihr geht Ho auf die hoffnungslose Suche. Er verliebt sich in sie, gleichwohl sie noch an ihrem Ex hängt…
Regie: Wong Kar-Wai
Drehbuch: Wong Kar-Wai
Besetzung: Leon Lai, Michelle Reis, Takeshi Kaneshiro
Einspielergebnis: $163 000
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17 Bullet Train, 2022
Bullet Train: So wird der Shinkansen-Zug auf der Strecke Tokio — Kyōto auch genannt, da er mit unglaublichen 320 Kilometern pro Stunde und ohne Zwischenstopp zwischen den beiden Städten hin und her rast. Aussteigen unmöglich. An Bord des Shinkansen ist auch Ladybug, ein vom Pech verfolgter Auftragskiller, der im Hochgeschwindigkeitszug sein nächstes Opfer erledigen soll. Nach einigen Rückschlägen für Ladybug muss dieses Mal einfach alles gut gehen. Doch auch dieser Auftrag wird nicht einfach, denn mit Tangerine, Prince, Hornet, Lemon und Kimura sind noch fünf weitere Auftragskiller an Bord. Erstaunlicherweise haben es nicht alle auf die gleiche Zielperson abgesehen – und doch scheinen ihre Aufträge miteinander verbunden. Natürlich kommen sich die eiskalten Auftragsmörder in die Quere und im Hochgeschwindigkeitszug entbrennt ein chaotischer Kampf auf Leben und Tod.
Regie: David Leitch
Drehbuch: Zak Olkewicz, Kotaro Isaka
Besetzung: Brad Pitt, Joey King, Aaron Taylor-Johnson
Budget: $90 000 000
Einspielergebnis: $239 268 000
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16 Jackie Brown, 1997
Jackie Brown ist Stewardess, doch leider verdient sie zu wenig Geld. Deshalb arbeitet sie für den Waffenhändler Ordell Robbie. Der hat sein Vermögen in Mexiko angelegt und lässt sich von Jackie Brown Bargeld in die USA schmuggeln. Als Jackie eines Tages kontrolliert wird, fliegt sie mit 50.000 Dollar und ein paar Gramm Kokain im Handgepäck auf. Der Bundesbeamte Ray Nicolet schlägt Jackie einen Deal vor: Sie soll ihren Auftraggeber Ordell Robbie ans Messer liefern und bekommt dafür Straffreiheit zugesichert…
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino, Elmore Leonard
Besetzung: Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert Forster
Budget: $12 000 000
Einspielergebnis: $39 673 000
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15 Sátántangó, 1994
Die Rückkehr des totgeglaubten Irimiás löst unbändige Freude bei den perspektivlosen Bewohnern eines kleinen Dorfes aus. Doch der Gefeierte arbeitet verdeckt für die Polizei und nutzt die Dorfbewohner für eine Mission aus.
Regie: Béla Tarr
Drehbuch: Béla Tarr, László Krasznahorkai, Mihály Vig
Besetzung: Mihály Vig, Putyi Horváth, László Lugossy
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14 Babel, 2006
«Babel» erzählt drei Geschichten, die durch die globale Reise eines Gewehrs bzw. dessen lebensgefährliche Auswirkung alle miteinander verknüpft sind:
Die Hirtenjungen Ahmed und Yussuf sind mit dem neuen Jagdgewehr ihres Vaters im marokkanischen Hinterland unterwegs und testen dieses sogleich auf seine Feuerkraft: Ziel ist ein weit entfernter Reisebus. Yussuf schießt, wenige Sekunden später hält das Fahrzeug und Menschen laufen in Panik heraus…
Die wohlhabenden Amerikaner Richard und Susan versuchen im Marokko-Urlaub ihre darbende Ehe wieder in den Griff zu bekommen, doch dieses Vorhaben gestaltet sich als schwierig. Zuhause in San Diego wartet das mexikanische Kindermädchen Amelia sehnlichst auf die Rückkehr ihrer Arbeitgeber, steht doch am Abend die Hochzeit ihres Sohnes Luis an. Ein tragisches Unglück in Marokko verhindert, dass Richards Schwester als Babysitter für die beiden Kinder Debbie und Mike einspringen kann. Sie ist in Amerika damit beschäftigt, Bürokratie für die Rettung ihrer Schwägerin zu koordinieren. Susan ist im Reisebus von einer Kugel im Hals getroffen worden und wartet schwer verletzt in einem kleinen Wüstendorf auf medizinische Hilfe. Amelias Neffe Santiago steht aber bereits in der Tür, um seine Tante zur Hochzeit zu fahren…
In Tokio hat die taubstumme Chieko den Selbstmord ihrer Mutter emotional nicht verdaut. Der Teenager rebelliert, raucht, trinkt, nimmt nachmittags mit Altersgenossen in der Stadt Drogen. Ihr Vater Yasujiro ist ratlos…
Regie: Alejandro G. Iñárritu
Drehbuch: Guillermo Arriaga, Alejandro G. Iñárritu
Besetzung: Brad Pitt, Cate Blanchett, Gael García Bernal
Budget: $25 000 000
Einspielergebnis: $135 330 000
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13 Tucker & Dale vs. Evil (Tucker and Dale vs Evil), 2010
Vom Erscheinungsbild ausgehend scheint der Fall klar: Tucker McGee und Dale Dobson sind gefährliche Hillbillys. Das sehen die zwei warmherzigen Kumpel jedoch ganz anders. Guter Dinge machen sie sich auf die Socken zu ihrer Ferienhütte im wilden West Virginia, um eine gemütliche Zeit zu verleben. Als sie dabei einer College-Clique über den Weg laufen, kommt es zum dramatischen Zwischenfall: Der Versuch, die schöne Allison vor dem Ertrinken zu bewahren, wird als versuchtes Kidnapping ausgelegt – in den Augen der Teenager stehen Tucker und Dale nun eindeutig als Psychopathen da. Die sind zwar eigentlich so friedliebend, wie nur irgend möglich, können das folgende Blutbad jedoch nicht mehr verhindern…
Regie: Eli Craig
Drehbuch: Eli Craig, Morgan Jurgenson
Besetzung: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden
Einspielergebnis: $5 241 000
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12 Die Taschendiebin (아가씨 | Agassi), 2016
Korea in den 1930er Jahren, während der Besatzung durch die japanischen Invasoren: Die junge Sookee ist eine gerissene Taschendiebin, die sich von der reichen japanischen Erbin Hideko als Dienstmädchen einstellen lässt. Sookee zieht auf das abgelegene Anwesen, auf dem Hideko völlig zurückgezogen mit ihrem Onkel Kouzuki lebt. Was Hideko allerdings nicht weiß: Sookees Anstellung als Dienerin ist Teil eines perfiden Plans, den sie zusammen mit einem Heiratsschwindler, der sich als Graf Fujiwara ausgibt, ausgeheckt hat. Der falsche Graf und das Dienstmädchen planen, die junge Erbin um ihr gesamtes Vermögen zu erleichtern. Und zunächst läuft alles wie am Schnürchen – bis ganz unerwartet Sookee und Hideko echte Gefühle füreinander entwickeln…
Regie: Park Chan-wook
Drehbuch: Jeong Seo-gyeong, Park Chan-wook, Sarah Waters
Besetzung: Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jeong-woo
Budget: $8 800 000
Einspielergebnis: $37 692 000
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11 Tenet, 2020
Ein CIA-Agent wird nach einem Einsatz bei einem Terroranschlag auf die Kiewer Oper enttarnt und überwältigt. Selbst unter Folter weigert er sich jedoch, seine Kollegen zu verraten und nimmt sich selbst das Leben – oder glaubt das zumindest. In Wahrheit hat er so einen ultimativen Test bestanden und dadurch Zugang zu einer supergeheimen Organisation gewonnen, die versucht den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Die Mitarbeiter stoßen immer wieder auf Gegenstände aus der Zukunft, die sich rückwärts in der Zeit bewegen – die sogenannte Inversion. Offenbar handelt es sich dabei um eine Kriegserklärung aus der Zukunft, deren Mittelsmann der russische Waffenhändler Andrei Sator ist. Gemeinsam mit seinem neuen Partner Neil versucht der Protagonist, Zugang zu Sator zu erhalten und den Krieg der Zeiten zu verhindern. Eine Möglichkeit scheint Sators Ehefrau Kat zu sein…
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan
Besetzung: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki
Budget: $205 000 000
Einspielergebnis: $365 304 000
Trailer:
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10 21 Gramm (21 Grams), 2003
Ein tragischer Autounfall verknüpft die schicksalhaften Lebenswege von drei unterschiedlichen Personen. Es sind: Der Mathematikprofessor Paul Rivers, der schwer erkrankt auf ein Spenderherz wartet und sich scheinbar bereits mit seinem baldigen Tod abgefunden hat. Der frühere Gefängnisinsasse Jack Jordan, der glaubt, sein Seelenheil im christlichen Glauben gefunden zu haben. Und die ehemals drogensüchtige Cristina Peck, eine fürsorgliche Mutter und Ehefrau. Ihre Vergangenheit, mit der sie meinten abgeschlossen zu haben, holt sie wieder ein. Ihre Leben in der Gegenwart, mit denen sie sich arrangiert hatten und ihre Zukunft, der sie meinten entgegentreten zu können, sollen durch den Unfall aus ihren Bahnen geworfen werden…
Regie: Alejandro G. Iñárritu
Drehbuch: Guillermo Arriaga
Besetzung: Sean Penn, Naomi Watts, Benicio Del Toro
Budget: $20 000 000
Einspielergebnis: $60 427 000
Trailer:
9 Pulp Fiction, 1994
Für das Kleinkriminellen-Pärchen Pumkin und Honey Bunny soll es soll der «große Coup» werden. Zunächst klappt der Überfall auf ein L.A. Diner auch ganz gut — dumm nur, dass die beiden Schmalspurganoven an den Profigangster Jules geraten, der an einem der Tische sitzt. Er ist zwar bereit, seine Brieftasche mit der Aufschrift «Bad Motherfucker» samt mehrerer tausend Dollar Inhalt abzugeben, aber nicht den schwarzen Aktenkoffer, den Pumkin und Honey Bunny einkassieren wollen. Das Szenarium eskaliert, Jules dreht den Spieß um, bei den Anfängern liegen die Nerven blank… Szenenwechsel: Hitman Jules und sein Partner Vincent Vega unterhalten sich auf dem Weg zu einem Auftrag für ihren Boss Marcellus Wallace angeregt über die Vorzüge der niederländischen Burger-Kultur («Hamburger! Der Grundstein eines jeden nahrhaften Frühstücks!») , beinahe todesbringende Fußmassagen und die Tücken des metrischen Systems. Auf dem Rückweg richten die beiden eine riesige Sauerei in ihrem Wagen an. Aus Versehen verteilt Vincent das Gehirn einer Geisel auf den Polstern. Der Profi-Cleaner Mr. Wolf soll das Dilemma beheben. Boxer Butch Coolidge hat andere Sorgen. Er hat einen Kampf an den Unterwelt-Chef Wallace verkauft, will aber doppelt abkassieren und setzt bei einem Wettbüro viel Geld auf seinen Sieg. Das macht Marcellus fuchsteufelswild, er will den Abtrünnigen auf der Stelle umbringen lassen. Das sind nur einige der Handlungsfäden. Ebenso ereignis- und folgenreich ist das Date von Vincent mit Marcellus Frau Mia und Butchs Vorliebe zur goldenen Uhr, die ein Kriegskamerad seine Vaters einst in seinem Hintern versteckt hielt…
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino, Roger Avary
Besetzung: John Travolta, Samuel L. Jackson, Bruce Willis
Budget: $8 000 000
Einspielergebnis: $213 928 000
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8 Hero (英雄 | Ying xiong), 2002
China vor 2000 Jahren: Sieben Königreiche kämpfen erbittert um die Vorherrschaft, allen voran der grausame König Qin. Er war schon oft das Ziel von Attentaten, töten konnte ihn bisher aber nie jemand. Das hat auch etwas mit den von ihm befohlenen Sicherheitsvorkehrungen zu tun. Aus Angst vor weiteren Anschlägen erlaubte er es niemandem, ihm sich mehr als hundert Schritte zu nähern – bis eines Tages ein namenloser Held an seinem Hofe auftaucht und behauptet, mit Broken Sword, Flying Snow und Sky die drei gefährlichsten Feinde des Königs getötet zu haben. Dem Namenlosen wird erlaubt, sich dem König bis auf zehn Schritte zu nähern, mit ihm Tee zu trinken und ihm seine Geschichte zu erzählen. Doch die Geschichte lässt einen breiten Interpretationsspielraum…
Regie: Zhang Yimou
Drehbuch: Li Feng, Zhang Yimou, Wang Bin
Besetzung: Jet Li, Tony Leung Chiu-Wai, Maggie Cheung
Budget: $31 000 000
Einspielergebnis: $177 395 000
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7 Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects), 1995
Eine Schießerei nebst anschließender Explosion fordert im Hafen von Los Angeles dutzende Todesopfer. Die Hintergründe sind für die örtlichen Behörden völlig unklar. Astronomische Geldsummen, schwer bewaffnete Gauner – alles deutet auf einen Drogendeal im großen Stil hin. Alles, bis auf die Tatsache, dass am Tatort keinerlei Drogen gefunden wurden. Zollinspektor Dave Kujan erhofft sich von den Vernehmungen der beiden einzigen Überlebenden des Massakers, ein osteuropäischer Koma-Patient und der halbseitig gelähmte Kleinganove Verbal Kint, Informationen zur Lösung des Rätsels. Stück für Stück erschließt sich Kujan bei der Befragung Kints ein komplexes Puzzle aus Verrat, Erpressung, Korruption und Mord, in dessen Mittelpunkt die Verbrecher Dean Keaton, Todd Hockney, Michael McManus, Fred Fenster und Kint selbst stehen. Kujan stößt auf heikle Fragen: Wer ist der Auftraggeber des schleimigen Anwalts Kobayashi? Steckt in dem Unterweltmythos vom alles kontrollierenden Obergangster Keyzer Soze vielleicht doch ein Funken Wahrheit…?
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Christopher McQuarrie
Besetzung: Stephen Baldwin, Gabriel Byrne, Benicio Del Toro
Budget: $6 000 000
Einspielergebnis: $23 341 000
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6 Amores perros, 2000
Octavio ist ein junger Mann, der aus ärmsten Verhältnissen stammt. Er liebt seine Schwägerin und will mit dieser am liebsten aus dem Großstadtdschungel und der familiären Enge entfliehen. Um diesen Wunschtraum des gemeinsamen Lebens mit Susana zu verwirklichen, lässt er seinen Hund Gofi bei blutigen Hundekämpfen antreten. Octavio wird in einen Autounfall verwickelt, an dem auch das erfolgreiche Fotomodell Valeria beteiligt ist, das gegen den Willen der Eltern nach Südamerika kam, um Karriere zu machen. Gerade hat sie eine Wohnung mit dem Zeitschriftenverleger Daniel bezogen, der nun endlich das Versprechen eingelöst und sich von seiner Ehefrau getrennt hat. Dritter Hauptakteur und Augenzeuge des Unfalls ist El Chivos, ein ehemaliger Sandinist, der als Penner mit seinem Hunderudel durch die Stadt zieht, sich als Auftragskiller verdingt und den Tag herbeisehnt, an dem er seiner Tochter leibhaftig gegenüberstehen kann.
Regie: Alejandro G. Iñárritu
Drehbuch: Guillermo Arriaga
Besetzung: Emilio Echevarría, Gael García Bernal, Goya Toledo
Budget: $2 000 000
Einspielergebnis: $20 908 000
Trailer:
5 Memento, 2000
Ein traumatisches Erlebnis bewirkte, dass der ehemalige Versicherungsagent Leonard Shelby sein Kurzzeitgedächtnis verlor: Er musste mit ansehen, wie seine Frau Catherine vergewaltigt und anschließend ermordet wurde. An alles, was davor geschah, kann sich er erinnern, was danach auch passiert, vergisst Leonard spätestens nach 15 Minuten wieder, dann sind seine Erinnerungen gelöscht. Um überhaupt seinen Alltag zu organisieren, nimmt er Polaroid-Fotos auf und macht sich Notizen. Doch sein Leben dient nur noch einem Zweck. Er will Rache für seine geschändete Frau. In akribischer Kleinarbeit zeichnet er den Kriminalfall nach, denn die Polizei glaubt ihm nicht, dass es bei dem Überfall einen zweiten Täter gegeben hat, während er den anderen erschossen hat. Mit Hilfe des zwielichtigen Teddy und der ebenso undurchschaubaren Kellnerin Natalie versucht Leonard Licht ins Dunkel zu bringen. Die bedeutsamsten Fakten, die er mühsam gesammelt hat, ließ er sich auf den Körper tätowieren…
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan, Jonathan Nolan
Besetzung: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano
Budget: $9 000 000
Einspielergebnis: $39 723 000
Trailer:
4 Rashomon – Das Lustwäldchen (羅生門 | Rashomon), 1950
Als ein tosendes Unwetter über sie hereinbricht, suchen ein Priester, ein Holzfäller und ein Wanderer Zuflucht unter einem Dach einer Ruine. Dort berichten der Priester und der Holzfäller dem Dritten von einem Verbrechen, das sich drei Tage zuvor zugetragen hat. Es handelt sich um den Mord an einem Samurai und die Vergewaltigung von dessen Frau. Der Holzfäller hat die Leiche und den Tatort gefunden, der Priester die Opfer nur kurz zuvor noch im Wald getroffen. Verdächtigt wird der Bandit Tajômaru. Um den Fall aufzulösen, werden drei Zeugen zusammengesucht: der Bandit selbst, die geschändete Frau und der Geist des Samurais, der durch ein Medium spricht. Obwohl alle drei Versionen ähnlich sind, gibt es doch gravierende Unterschiede. Doch wer sagt die Wahrheit?
Regie: Akira Kurosawa
Drehbuch: Ryunosuke Akutagawa, Akira Kurosawa, Shinobu Hashimoto
Besetzung: Toshiro Mifune, Machiko Kyo, Masayuki Mori
Budget: $250 000
Einspielergebnis: $35 000
Trailer:
3 Gone Girl — Das perfekte Opfer (Gone Girl), 2014
Ein warmer Sommermorgen in Missouri: Nick und Amy Dunne wollten heute eigentlich ihren fünften Hochzeitstag feiern, doch die Frau ist plötzlich verschwunden. Als sie nicht wieder auftaucht, gerät Nick ins Visier der ermittelnden Polizisten Rhonda Boney und Jim Gilpin. Der ehemalige Journalist, der inzwischen nur noch ein bisschen unterrichtet und dazu mit seiner Schwester Margo eine Bar betreibt, besteht zwar auf seine Unschuld, verstrickt sich aber immer mehr in ein Netz aus Lügen und Verrat. Nach und nach tauchen Indizien auf, die darauf hindeuten, dass Amy Angst vor ihrem Mann hatte. Doch auch die Weste der Verschwundenen ist nicht so rein wie angenommen. Durch den Fund ihres Tagebuchs kommen dunkle Dinge ans Licht, die niemand jemals von der vermeintlich perfekten Frau erwartet hätte. Ob Amy überhaupt noch am Leben ist, bleibt weiterhin unklar…
Regie: David Fincher
Drehbuch: Gillian Flynn
Besetzung: Ben Affleck, Rosamund Pike, Neil Patrick Harris
Budget: $61 000 000
Einspielergebnis: $369 330 000
Trailer:
2 Knives Out — Mord ist Familiensache (Knives Out), 2019
Nachdem der Familienpatriarch und Krimiautor Harlan Thrombey am Morgen nach seinem 85. Geburtstag tot aufgefunden wird, entwickelt sich eine Familienfeier zu einem Kriminalfall. Die anwesenden Verwandten wollen natürlich nichts mitbekommen haben, werden aber dennoch von Privatdetektiv Benoit Blanc und Lieutenant Elliott festgehalten, bis der Täter gefunden ist. Das passt den Gästen wie Ransom Drysdale und seinen Eltern Linda und Richard Drysdale überhaupt nicht. Obwohl sich Thrombeys Partygesellschaft alles andere als kooperativ zeigt, kommt es im Laufe der Ermittlungen zu einigen überraschenden Wendungen und die Lage spitzt sich immer weiter zu. Blanc und seine Mitstreiter müssen sich durch ein verworrenes Netz aus Intrigen, Lügen und falschen Fährten kämpfen, um den mysteriösen Tod aufzuklären.
Regie: Rian Johnson
Drehbuch: Rian Johnson
Besetzung: Daniel Craig, Ana de Armas, Chris Evans
Budget: $40 000 000
Einspielergebnis: $312 897 000
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1 Snatch – Schweine und Diamanten (Snatch), 2000
Franky Four Fingers soll im Auftrag seines amerikanischen Bosses Avi einen riesigen Diamanten in Antwerpen stehlen. Nach getaner Arbeit legt Franky einen Zwischenstopp in London ein, um kleinere Diamanten bei bestimmten Leuten abzuliefern. Dort wird er jedoch bereits von der Russenmafia erwartet, die es auf den teuren Edelstein abgesehen haben. In einem kleinen Wettbüro kommt es zur blutigen Konfrontation. Zur gleichen Zeit wird vom unerfahrenen Boxpromoter Turkish (Jason Statham) und seinem Geschäftspartner Tommy ein Boxkampf für den berüchtigten Gangsterboss Brick Top organisiert. Doch der von ihm geforderte Kämpfer wird durch eine Hinterhofschlägerei mit ein paar zwielichtigen Iren von «One Punch» Mickey krankenhausreif geschlagen. Um Top ein wenig zu besänftigen heuert Tommy kurzerhand einfach Mickey an, der jedoch sein eigenes Spiel spielt. Es beginnt ein Chaos aus Betrug, Blufferei und dubiosen Deals…
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie
Besetzung: Jason Statham, Stephen Graham, Brad Pitt
Budget: $10 000 000
Einspielergebnis: $83 557 000
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